Stadtwappen

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Bekannte Schwedter Kaffee HAG Marke Otto Hupp/Königreich Preußen von 1913

Blasonierung nach Otto Hupp In Silber auf grünem Boden eine rote Burg, mit zwei Rundtürmen zwischen denen ein silbener Schild mit einem roten Greifen schwebt; in der die Türme verbindenen Mauer seitwärts, gegen den rechten Turm zu, ein geschlossenes Thor.
Zitat Otto Hupp (1898) Das im Königsberger Stadt-Archiv an einer Urkunde von 1337 hängende 50 mm große Siegel, hat im Felde einen nach links schauenden gekrönten Adler. Ein vom 14. Jahrhundert zeigt nur einen, auch linkshin gewandten Adlerkopf. Siegel aus dem 15. Jahrhundert fehlen mir leider; ein solches aus der Mitte des 16. Jahrhundert mit undeutlicher Umschrift hat bereits das Kastel mit dem Greifenschild darüber. So auch der noch vorhandene Stempel eines dem 17. Jahrhundert angehörigen: * SIGILLVM ~ CIVITAS ~ SWEDTH * (37 mm); bei diesem sind die Quaderfugen der Türme sowohl, als die der Verbindungsmauer stark betont; später mißverstand man diese Fugen, übersah das Thor der Mauer und machte aus ihr ein Eisengitter, dem man oben ein Ring gab. So verstümmelt, noch jetzt geführt. Die Stadt war zeitweise pommerisch, daher der Greifenschild.

Aktuell geführtes Schwedter Wappen

Blasonierung heute In Silber über einem Wellenschildfuß mit zwei blauen Wellenbalken auf einem Mauersockel eine rote Burg, an deren zwei seitlichen Rundtürmen jeweils zwei übereinanderliegende offene Fenster und ein beknauftes, mit drei Filialen versehenes Spitzdach angebracht sind; in der bezinnten Verbindungsmauer befindet sich seitlich rechts ein geschlossenes silbernes Tor. Zwischen den Türmen schwebt ein silberner Schild mit einem roten Greifen. Die letzte überarbeitete Fassung wurde vom Innenministerium des Landes Brandenburg im Jahr 1994 genehmigt.

Schwedter Wappen mit Elch und grünem Polderstreif auf Silbergrund.

Das Jahr 1998 war für Schwedt und seinem Nationalpark sehr belustigend. Die ehrgeizigen Planer hatten die Flora und Fauna des Nationalparkes kartiert. Man stellte fest, es fehlt ein Elch - der jenseits der Oder im polnischen Hochwald anzutreffen sein soll. Ein riesen Bramborium um dem Elch entstand und der spöttische Titel Elchpapier war geboren. Sogleich hatte die Regionalzeitung ein sati(e)risches Stadtwappen in der Presse, womit auch Werbung betrieben wurde. Ein Zitat der Heraldiker dazu ist bemerkenswert, Das ist bundesweit einmalig....

Historische Darstellungen auf Dokumenten[Bearbeiten]


Das Schwedter Stadtwappen wurde in der Geschichte vielseitig präsentiert. Leider kann kein Stadtwappen mit dem brandenburgischen Adler gezeigt werden. Seit Verwendung des Pommerngreifen gibt es eine Vielzahl von Wappendarstellungen. Historische Bücher, Dokumente, Postkarten, Sammel- und Siegelmarken dienten hier als Quellen. Das Wappenschild veränderte sehr oft seine Form. Wie Otto Hupp beschreib, ist aus einer Falschdeutung der Mauerfugen zwischen den Türmen einst ein Gitter entstanden. Dies haben die Stadtväter nach dem 2. Weltkrieg wieder korrigiert.
Hier werden verschiedene Darstellungen des Schwedter Wappen in der Geschichte chronologisch gezeigt. Heraldisch hat sich am Stadtwappen nicht viel verändert, es wurde nur moderner.
Hinweis Diese hier gezeigten Stadtwappen sind NICHT immer die offiziell geführten Stadtwappen der Stadt. Es sind oftmals grafisch veränderte Stadtwappe, Gründe dazu sind nicht belegt und können daher nicht veröffentlicht werden. Aber der Vollständigkeit werden alle bekannten Varianten mit des Jahreszahl des Dokumentes gelistet.

16. Jahrhundert
17. Jahrhundert
1652
1824
1834
1889
1910
1911
1915
1917
1920
1922
1925
1929
1930
1932
1957
1960
1965
1972
1978
1980
1981
1987
1988
1990
1992
2000
2001

Stadtwappen auf Ärmelabzeichen[Bearbeiten]


Verschiedene heraldische Darstellungen des Wassers auf Ärmelabzeichen für Uniformen.
In Deutschland sind Abzeichen gesetzlich geschützt, die staatliche Funktionen, Berufe oder Ähnliches kennzeichnen. Der Missbrauch von Abzeichen wird gemäß § 132a StGB als Vergehen bestraft. Die Abzeichen und deren Darstellungen sind jedoch als solches gemeinfrei.

Landungsschiff 636


Blaue Fläche
mit 6 Wellenlinien
Ordnungsamt


3 blaue und
2 weiße Wellen
Freiwillige Feuerwehr


3 weiße und
2 blaue Wellen

Stadtwappen an öffentlichen Gebäuden[Bearbeiten]


Verschiedene Schwedter Stadtwappen an Gebäuden innerhalb der Stadt.

Altes Rathaus
in der Brückenstrasse


Erbaut 1706
Erneuert 1931
Zerstört 1945
Wasserturm
Am Heinersdorfer Damm 1


Erbaut 1911
Nutzung bis 1968
Stillegung 1972
Sanierung 1996
Juliusturm
mit Siegelmarke


Erbaut 1908
Sanierung 2008

Stadtwappen auf amtlichen Stempeln[Bearbeiten]


Verschiedene Schwedter Stadtwappen auf Amtsstempel der Stadt. Auch auf Stempel ist ein Wandel der Zeit deutlich zu erkennen.
Hinweis Der Stempel vom Schwedter Heimatverein e.V. ist hierbei NICHT amtlich !

1911
Magistrat der Stadt
1920
Sparkasse Schwedt
1922
Kämmereikasse Schwedt
1925
Rat der Stadt Schwedt
1930
Sparkasse Schwedt
1930
Stadtmuseum
1948
Bürgermeister der Stadt
1951
Stadt Schwedt
1955
Stadt Schwedt
1974
POS VIII
1981
Stadt Schwedt
2002
Heimatverein Schwedt

Stadtwappen im numismatischen Bereich[Bearbeiten]

Wappenplakette
70'er Jahre
Karneval SCC
Ölprinzen e.V.
Anstecknadel
80'er Jahre
VEB Eisenwerk Britz / 1981
Schwedter
Schützengilde
BSG Chemie
PCK Schwedt
Boxen 1990
Sommerlager
Exkursion'1984
FG Numismatik
Prägen in der Uckermark
1. Stadtfest
Schwedt 1995
700 Jahre Schwedt
725 Jahre Schwedt
Brandenburgtag
Zertifikat
Brandenburgtag
Zinnmedaille
750 Jahrfeier
Zertifikat
750 Jahrfeier
Zinnmedaille

Literatur[Bearbeiten]

  • Otto Hupp: Königreich Preußen - Wappen der Städte, Flecken und Dörfer (Ostpreußen, Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien) 6 Bände. Verlag von Heinrich Keller, Frankfurt am Main 1896 und 1898 / Reprint Kulturstiftung der Deutschen Vertriebenen, 1989, ISBN 3-88-557-036-x

Weblinks[Bearbeiten]




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